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  • Das Weltgerichts- triptychon von Hieronymus Bosch
  • Hieronymus BOSCH

    s-Hertogenbosch um 1450 - s-Hertogenbosch 1516

    Der niederländische Maler entstammt einer aus Aachen zugewanderten Malerfamilie. Hieronymus ist das jüngste von fünf Kindern des Antonius van Aken. Wie seine Brüder erhält er vermutlich die erste Ausbildung in der väterlichen Werkstatt. Eintragungen in den Rechnungsbüchern der Stadt, die ab 1474 nachweisbar sind, belegen seine Profession als Maler und lassen auf den Betrieb einer eigenen Werkstatt mit Gesellen schließen. Der Name Bosch ist eine Referenz an die Herkunft und lässt auf internationale Kontakte des Künstlers schließen. 1481 heiratet er die vermögende Patrizierin Aleyt Goyaert van de Mervenne. Die Verehelichung bedeutet einen gesellschaftlichen Aufstieg. 1486 tritt Hieronymus der Laienbruderschaft „Onze-Lieve-Vrouw“ bei. Der Schwerpunkt der Bruderschaft liegt in der Marienverehrung. Hieronymus Bosch stirbt 1516 in seiner Heimatstadt s'Hertogenbosch und wird am 8. August begraben.

    Bosch ist Maler und Zeichner. Er widmet sich Genredarstellungen, religiösen und historischen Themen sowie dem Portrait. Sein Oeuvre umfasst etwa 30 bis 40 eigenhändige Werke, die von der Kunstwissenschaft intensiv diskutiert werden. Hauptwerke sind die großformatigen Triptychen, zu denen neben dem Wiener „Weltgerichtstriptychon“ das „Heuwagentriptychon“ und der „Garten der Lüste“ zählt.

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